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Review

Star Trek

Playstation 3
Wertung   
5 von 10 Sternen



von Burkhard Büttner, 02.07.2013

Thematisch hingegen hat das Spiel nichts mit dem Kinofilm zu tun. Die Bösewichter sind diesmal nicht in den eigenen Reihen zu finden, sondern gute alte Bekannte: Die Gorn. Optisch schon nicht sehr vertrauenserweckend, führen sie auch dieses Mal nichts Gutes im Schilde. Und so kommt es, dass die Enterprise einen Notruf von einer bedrohten Raumstation erhält und sich flugs auf den Weg macht, Gutes zu tun.

Startrek präsentiert sich als Koop-Spiel, in dem Sie entweder als Spock oder als Kirk verschiedene Herausforderungen meistern müssen. Wenn Sie alleine spielen, entscheiden Sie sich zu Beginn für eine der beiden Rollen, der Computer übernimmt dann die andere Person. Gespielt wird aus der Third-Person-Perspektive, Sie schauen den beiden also über die Schulter, während sie kämpfen oder sich durch die Level arbeiten. Hierbei hilft der Tricorder, der die Umgebung scannt und somit dem Spieler den richtigen Weg weist.

Zwischendurch müssen verschiedene Hacking-Methoden angewendet werden, um Türen zu öffnen. Diese zeitlich kritischen Minispiele sind alles andere als anspruchsvoll, geht es hier doch lediglich darum, gleiche Signale miteinander zu verbinden oder eine Linie ins Ziel zu steuern. Interessant ist an dieser Stelle, dass - wenn der Spieler selbst keine Lust zum Dekodieren hat - der Computer diese Aufgabe zugewiesen bekommen kann. Und das funktioniert schnell und zuverlässig und vor allem innerhalb der vorgegebenen Zeit. Gemeinsame Aktionen sind sehr rar gesät, meist gilt es, gemeinsam durch Drücken von Tasten eine Tür aufzustemmen oder sich Feuerschutz zu geben. Natürlich gibt es auch eine Menge Gegner, diesmal sind es die Gorn, die der Crew der Enterprise das Leben zur Hölle machen. Aber die verhalten sich im Kampf nicht sehr intelligent. Das gilt übrigens auch für die Koop-KI, möchte ich hier anmerken. Wenn es spannend wird, fällt das Spiel in einen stumpfen Stellungskampf. Also ducken und schießen bis alle Gegner erledigt sind. Da helfen auch nicht die Schleichpassagen, die gravierende Fehler bei der KI offenbaren: Die Koop-KI wird schlichtweg von den Gegnern ignoriert, selbst wenn sie direkt vor ihnen steht. Zudem verhaken sich die Figuren oft an Objekten und gehen sozusagen auf der Stelle. Das wichtige an Shootern sind ... die Waffen. Korrekt. Allerdings ist es schon faszinierend, wie arm das Arsenal ausfällt, um das einmal mit Spocks Worten zu formulieren. Lediglich ein paar Modifikationen sind möglich, um den Phaser zu tunen. Zudem fällt das bei den Kämpfen nicht wirklich auf, inwieweit eine Waffe modifiziert ist.

Eine Raumschlacht verspricht spannende Abwechslung. Leider gilt das nicht für Startrek, denn es gibt für den Spieler keine Möglichkeit, die Flugbahn der Enterprise zu beeinflussen. Stattdessen muss er lediglich verschiedene gegnerische Objekte anvisieren und die Laserkanone betätigen, das Ganze erinnert ein wenig an den für damalige Verhältnisse Top-Titel Rebel Assault. Heutzutage kann man damit natürlich keinen Blumentopf gewinnen.

Während die Video-Sequenzen noch ganz nett gestaltet sind, dabei allerdings zu Rucklern neigen, bietet die Grafik des Spiels diverse Schwachpunkte. Die gesamte Umgebung wirkt lieblos und vor allem die matschigen Texturen sind eher auf PS2-Niveau. Hier hätte man sehr viel liebevoller an das StarTrek-Universum herangehen müssen, aber wenn selbst detailarme Explosionen nicht so recht ins Bild passen wollen, ist der Spielspaß schon verloren. Zumal der Soundtrack ja Dank Original-Komponist sehr gut zum Spiel passt. Schade nur, dass zwar die Original-Schauspieler synchronisieren durften und die Deutschen Spieler mit deutschen Untertiteln Vorlieb nehmen müssen. Dabei sind die Dialoge auf Englisch eigentlich ziemlich gut und bringen vor allem das Verhältnis zwischen Spock und Kirk zur Geltung.

Für Frust sorgt auch die Steuerung und die damit verbundene Kameraführung. Vor allem in hektischen Situationen wird die träge Steuerung zum Fall für Scotty. Der hätte nämlich sicherlich einiges an der Reaktionsschnelligkeit gedreht. Unübersichtlich wird es, wenn Dank der Kameraposition innere Einblicke in andere Objekte möglich werden.


Fazit Playstation 3

von Burkhard Büttner

Es hätte dank der Lizenz eine interessante Spielumsetzung werden können. Aber leider reiht sich auch Startrek in die traurige Reihe schlecht umgesetzter Filmlizenzspiele ein. Die Grafik ist im besten Fall durchschnittlich und die KI strohdoof. Mit ein bisschen mehr Liebe zum Detail vor allem im Umgebungsdesign hätte was draus werden können. So aber punktet lediglich der Soundtrack, der Dank des original Komponisten zumindest etwas Filmfeeling aufkommen lässt.


und sonst noch ...
Star Trek (Facts)
   




Stand: 02.07.2013
Facts
Titel: Star Trek
Genre: Action - Adventure
Publisher: Namco Bandai Partners Germany GmbH
Release: 26.04.2013 Playstation 3
USK: ab 12
Release:





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Screenshots :














Multiplayer-Modus
Multiplayer: vorhanden
Multiplay nur an einer Konsole
pro Konsole: bis zu 2 Spieler
im Internet: Spieler



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