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Review

Resistance 3

Playstation 3
Wertung   
9 von 10 Sternen


GamesView Hotgame

von Burkhard Büttner, 09.10.2011

Exklusiv für die PS3 nehmen Sie es ein weiteres Mal mit den außerirdischen Invasoren der Chimera auf. Dabei sieht es alles anderes als rosig aus. Wir schreiben das Jahr 1957. Der letzte Kampf liegt vier Jahre zurück und fast die gesamte Erde wurde bereits von den Chimera besetzt. Eine funktionierende Armee gibt es schon lange nicht mehr und die überlebenden Menschen fristen Ihr jämmerliches Dasein im Untergrund, stets in der Angst lebend, von den Invasoren entdeckt zu werden. Frauen, Kinder und Verletzte wohnen zusammen gekauert in unterirdischen Tunnelanlagen und werden lediglich von einer Hand voll bewaffneten Ex-Soldaten beschützt.
Dies ist die Geschichte von dem ehemaligen Soldaten Joseph Capelli, der sich zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn in der Kleinstadt Haven im US-Bundesstaat Oklahoma mit anderen Widerstandskämpfern verschanzt hat. Unerwartet taucht der verschollene Wissenschaftler Dr. Fyodor Malikov aus. Ein alter Bekannter Capellis. Es gibt Hoffnung, denn laut Dr. Malikov gibt es ein Virus, das gegen die Chimera eingesetzt werden kann. Dazu müssen Sie sich aber bis nach New York durchschlagen, denn dort liegt das Mutterschiff der Invasoren, doch es bleibt nicht mehr viel Zeit.
Resistance 3 ist ein 3D-Shooter, der Sie in einem linearen Level-Design von einem Kampfort zum nächsten führt. Besitzer der PS-Move-Controller dürfen sich über eine neue innovative Steuerung freuen, denn optional sorgt diese für ein völlig neues Spielgefühl im Resistance-Universum. Gezielt wird natürlich mit dem Move-Controller, während die eigentlichen Vorwärtsbewegungen mit dem Navigationscontroller erfolgen. Empfehlenswert an dieser Stelle ist der PlayStation Move-Sharpshooter, mit dessen Hilfe die Navigation und Steuerung sehr viel einfacher von der Hand geht. Den PlayStation Move Pistolenaufsatz unterstützt Resistance3 hingegen nicht. Alle anderen können natürlich auch weiterhin den Standard-Controller verwenden, aber wie gesagt, das Spielerlebnis ist mit den Move-Controllern um Welten besser. Pflicht ist außerdem auch eine angeschlossene EyeToy-Kamera. Das darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es schon einer gewissen Einarbeitung in die Move-Steuerung bedarf. Gerade in hektischen Situationen neigt man ja gerne einmal dazu, reflexartig zu reagieren. Das führt meist dazu, dass Sie in den Himmel schießen oder in sonst eine Richtung rennen. Disziplin ist das A und O, um hier im Spiel gewinnen zu können. Aber schließlich sind wir ja auch im Widerstand, und da ist Disziplin überlebenswichtig. Es ist ja auch nicht so, dass man mit der Steuerung nicht zuerst vertraut gemacht wird: Am Anfang dürfen Sie sich erst einmal am Schießstand mit den Waffen und Zubehör vertraut machen. Das Level-Design ist wie bereits oben schon erwähnt, recht linear gehalten. Das heißt im Klartext: Verlaufen kann man sich nicht, weglaufen allerdings auch nicht. Und so heißt es, sämtliche Waffen, die zur Verfügung stehen, auch entsprechend effektiv anzuwenden. Gegner gibt es davon genug und oft kommt auch eine ziemliche Hektik auf. Übel wird es zudem am Ende eines jeden Levels, denn Riesen-Endgegner haben es ziemlich in sich.

Grafisch präsentiert sich Resistance in einer sehr düsteren Endzeitatmosphäre. Überall sieht man die Folgen der Angriffe und muss jede Deckung hinter Trümmern nutzen, um vom Gegner nicht überrannt zu werden. Die Auflösung ist top und nirgends gibt es Ruckler, zudem schaffen es die Programmierer, eine wirklich verzweifelte Situation rüberzubringen. Dazu passend wurde auch ein entsprechender Soundtrack im Stil der 50er Jahre eingefügt. Für Besitzer eines 3D-Fernsehers gibt es zudem die Option, im 3D-Modus zu spielen. Sieht nett aus. Die KI agiert nicht wie Zombies, die plump auf Sie zugelaufen kommen und in Moorhuhn-Manier abgeknallt werden möchte. Nein, man muss schon höllisch aufpassen, dass man nicht von einer ungeschützten Seite attackiert wird. Auf Ihrem Weg nach New York finden Sie viele Notizen, Audio-Tagebücher und Informationen von Überlebenden und denjenigen, die den Angriffen zum Opfer gefallen sind. Hier erhalten Sie wichtige Details zu Objekten, Waffen und Angriffsplänen. Die Waffenvorräte sind begrenzt, ein wildes Herumballern führt also schnell dazu, dass man sich schutzlos dem Gegner gegenübersieht. Im weiteren Spielverlauf können Sie neben dem Bullseye, einer Maschinenpistole mit sehr effektiven Energieprojektilen und einer Magnum auch noch weitere Waffen in Ihr Arsenal aufnehmen. Neu ist, dass Sie Ihre Waffen nun über ein Waffenrad schneller auswählen, was gerade im hektischen Gefecht wertvolle Zeit spart. Munition für die Waffen, die Sie tragen, müssen Sie auf Ihrem Weg einsammeln, diese liegen teilweise versteckt, teilweise neben gefallenen Kameraden auf dem Boden verstreut. Zusätzlich gibt es eine Art Belohnungssystem für Waffen, je häufiger diese verwendet werden. Die Art der Verbesserungen können Sie erfahren, indem Sie die gefundenen Informationen auswerten. Eine Selbstheilung, wie sie es noch in Resistance 2 gegeben hat, gibt es jetzt nicht mehr. Eine Lebensanzeige zeigt Ihren Gesundheitszustand an und verbessert sich nicht automatisch. Stattdessen müssen Sie nach Medikits Ausschau halten und anwenden. Diese füllen dann Ihren Lebensbalken wieder auf. Sterben Sie, können Sie mit dem letzten Speicherpunkt wieder einsteigen.

Eine interessante Variante ist die Möglichkeit, gemeinsam mit einem anderen Spieler über einen geteilten Bildschirm die Kampagne komplett durchzuspielen. Natürlich fehlt auch ein reinrassiger Mehrspieler-Modus nicht. Mit bis zu 16 Spielern (Achtung: Playstation-Network-Konto ist erforderlich), loggen Sie sich im Internet ein und treten entweder auf der Seite des Widerstandes oder der Aliens gegeneinander an. Herausragende Modi finden Sie hier zwar nicht, aber Deathmatch, Teamdeathmatch und andere aus dem Genre bekannte Spielmodi sollten längere Zeit für Unterhaltung sorgen.


Fazit Playstation 3

von Burkhard Büttner

Resistance 3 muss sich ganz bestimmt nicht vor seinen Vorgängern verstecken. Ganz im Gegenteil. Grafisch ist es schon erstaunlich, was da auf dem Bildschirm gezaubert wird. Dazu der Gefechtslärm und der coole Soundtrack im 50er Jahre Stil. Wirklich ordentlich. Es täuscht allerdings nicht darüber hinweg, dass das Genre schlichtweg ausgelutscht ist. Innovation wird hier kleingeschrieben, obwohl die Move-Unterstützung ein völlig neues Spielgefühl bietet. Für diejenigen, die von einem Shooter viel Action und wenig "Herumgeirre" erwarten, ist Resistance 3 genau der richtige Zeitvertreib.


und sonst noch ...
Resistance 3 (Facts)
   




Stand: 09.10.2011
Facts
Titel: Resistance 3
Genre: Action
Publisher: Sony Computer Entertainment Deutschland GmbH (SCED)
Release: 09.09.2011 Playstation 3
USK: ab 18
Release:
Entwickler: Insomniac Games




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Multiplayer-Modus
Multiplayer: vorhanden
Im Koop gegen die ganze Horde
pro Konsole: bis zu 2 Spieler
im Internet: bis zu 16 Spieler



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