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Review

MotorStorm: Arctic Edge

PlayStation Portable
Wertung   
9 von 10 Sternen


GamesView Hotgame

von Burkhard Büttner, 01.11.2009

Sony verspricht mit Motor Storm: Arctic Edge ein frostiges Spielvergnügen auf der PSP. Und zumindest der Titel lässt erahnen, in welche Regionen uns das Offroad-Spektakel verschlägt.

Besonders der Vorgänger Motor Storm: Pacific Rift war auf der Playstation 3 ein richtiger Knüller, denn nicht nur die Grafik war atemberaubend, sondern auch der satte suround-Sound. Da fällt es natürlich schwer zu glauben, dass man solch ein Spiel auch auf der kleinen Playstation Portable umsetzen kann. Aber bereits vorweg kann man durchaus sagen, dass es den Programmierer wirklich gut gelungen ist.

Durften Sie in den Vorgängern noch in der Wüste des Monument Valley herum rasen oder auf einer tropischen Insel alles umfahren, was Ihnen im Weg gestanden hat, verschlägt es Sie nun in die eiskalten Regionen von Alaska.

Die Strecken in Alaska sind alles andere als berechenbar und plötzliche Schneelawinen, einstürzende Gletscherbrücken sowie drei unterschiedliche Rennhöhen machen Ihnen das Rennen nicht unbedingt leichter. Hier ist ein gutes Reaktionsvermögen Voraussetzung, um überhaupt ins Ziel zu gelangen. Dabei können die Strecken gar nicht unterschiedlicher sein. Mal rasen Sie durch einen Canyon aus uraltem blauen und dazu noch messerscharfem Eis, dann führt es Sie über einen gewundenen Aufstieg zu einem Gebirgspass. Aber auch andere hinterhältige Routen entlang von Klippen oder durch stillgelegte Minen, Schlamm, Schotter und Sturzbäche warten auf Sie. Die Auswahl der Strecken ist wirklich sehr üppig, sodass sich zumindest an dieser Stelle nicht so schnell die Routine einstellen wird.

Das Gameplay an sich wurde in Anlehnung an die \"großen Brüder\" umgesetzt, lediglich die Steuerung wurde der PSP entsprechend angepasst. Aber wenn man einen der Vorgänger bereits gespielt hat, ist die Umgewöhnungszeit gleich Null. Zu den bereits bekannten Fahrzeugen wie Quads, Buggys, Rallye-Autos und LKWs sind noch die Pistenraupe und das Schneemobil hinzugekommen. Die Einsatzgebiet dürften damit klar sein: Schneebedeckte Strecken. Während die Pistenraupe ihre Pluspunkte durch Kraft und Größe ausspielen kann, gleicht das Schneemobil dieses Manko durch Geschwindigkeit und Wendigkeit wieder aus. Jeder Fahrzeugtyp hat seine Vor- und Nachteile. Während einige klein und schnell sind aber man dafür Kollisionen vermeiden sollte, bieten andere mehr Sicherheit aber dafür geringere Geschwindigkeiten. Letztendlich bleibt die Wahl Geschmacksache.

Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, seine Fahrzeuge personalisieren zu können. Hierzu verfügt jedes Fahrzeug über eine Auswahl an verschiedenen Teilen wie felgen, Auspuff oder Spoiler sowie Lackierungen und Werbeaufklebern. Aber diese Teile müssen Sie sich erst verdienen, und das machen Sie im Festival-Modus. Ihre Erfolge werden im Profil gespeichert, ebenso alles, was Sie an Fahrzeugen freigeschaltet haben. Sie kommen erst weiter im Festival, wenn Sie mindestens den 3. Platz erreicht haben. Dies ist am Anfang recht einfach, wird mit der Zeit aber schwieriger, aber die Gegner verhalten sich doch recht fair. Natürlich fehlt auch Ihr Turbo nicht. Mit ihm können Sie sich einen strategischen Vorteil verschaffen, allerdings sollten Sie bei der Benutzung darauf achten, dass Ihre Maschine nicht überhitzt, denn dann finden Sie sich nach einer spektakulären Explosion irgendwo am Rande der Strecke wieder. Und das ist natürlich für einen Rennprofi vor allem in solch einem Festival eine Blamage. Als nettes Zusatzfeature können sie während des Rennens die Hupe betätigen. Das klingt banal, kann aber in einem Rennen entscheiden werden, nämlich dann, wenn Sie durch die Hupe eine Lawine auslösen, die Ihre Gegner wiederum von der Bahn fegt. Außerdem können Sie dem Gegner während der Fahrt einen Fausthieb verpassen und dadurch ein bisschen mehr Pepp in das Rennen bringen. Während Sie sich im \"Festival\" hochkämpfen müssen, geht es beim \"Zeitfahren\" darum, die besten Streckenzeiten zu erreichen. Damit das ganze aber Sinn macht, benötigen Sie eine Internetverbindung. Denn nur so können Sie sich in die Online-Bestenliste eintragen. Im \"Freies Spiel\"-Modus dürfen Sie Ihre eigenen Rennen gestalten. Hier stehen Ihnen neben dem Standard-Rennen und dem Geschwindigkeits-Rennen auch ein \"Zeitbomben\"-Rennen zur Auswahl, in dem es darum geht, so lange wie möglich die Poleposition zu halten.


Grafisch unterscheidet sich die PSP-Version logischer Weise immens von den \"großen Brüdern\". Aber trotzdem ist die Grafik sehr gelungen und mit Liebe zum Detail umgesetzt worden. Vor allem bei den effektvollen Explosionen und Unfällen wurde penibel darauf geachtet, dass die PSP-Variante keine lieblose Umsetzung wird, zumal die Darstellung ohne Ruckler abläuft und auch der Sound ordentlich in den Kopfhörern hämmert. Als kleines Gimmick haben die Programmierer dem Spieler die Möglichkeit eröffnet, seine eigenen Musiktitel in das Spiel mit einzubringen. Super!

MotorStorm: Arctic Edge kann auch mit insgesamt 8 Spielern gespielt werden. Dies geht entweder online über das Playstation-Network oder über den drahtlosen Ad-hoc-Modus der PSP. Leider benötigen Sie für den Ad-hoc-Modus Mitspieler, die selbst auch im Besitz des Spiels sind. An dieser Stelle wäre der Game-Sharing-Modus hilfreich, der allerdings von fast keinem Spiel unterstützt wird.


Fazit PlayStation Portable

von Burkhard Büttner

MotorStorm: Arctic Edge kann auf ganzer Linie überzeugen. Insgesamt 12 verschiedene Strecken machen das Spiel spannend und die Grafik ist mit seiner flüssigen Darstellung zudem noch eine Augenweide. Für Unterwegs ist dieses Spiel sehr zu empfehlen. Zudem vermisst man kaum die Features der großen Konsolen und dank des individualisierbaren Soundtracks kann jeder seine Wunschtitel zusammenstellen. Fazit: Auf der PS3 schon ein Hammer und auf der kleinen PSP eine super Vorstellung.


und sonst noch ...
MotorStorm: Arctic Edge (Facts)
   




Stand: 01.11.2009
Facts
Titel: MotorStorm: Arctic Edge
Genre: Rennspiel
Label: Sony Computer Entertainment
Release: 18.09.2009 PlayStation Portable
USK: ab 12
Release:




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Multiplayer-Modus
Multiplayer: vorhanden



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