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Review

Ghostbusters - Das Videospiel

PlayStation Portable
Wertung   
6 von 10 Sternen



von Burkhard Büttner, 19.12.2009

Auch auf der PSP haben die Geisterjäger Einzug gehalten. Nach den zwei Kinofilmen wurde es still um das Trio. Ein dritter Film konnte bisher nicht realisiert werden, und so dachten sich die Programmierer, einfach einen dritten Teil unter dem Sony-Label zu veröffentlichen. In Ghostbusters – The Video Game – schnallen Sie sich neben den legendären Jägern Dr. Venkmann, Dr. Stantz und Spengler auch Ihr Protonenpack auf den Rücken und beginnen als Kadett Ihre Karriere. Natürlich darf auch Slimer nicht fehlen, dieser fette grüne Schleimklumpen, der eigentlich nichts als Unfug im Sinn hat. Und so führt Sie Ihre erste Mission in das Hotel, in dem die Ghostbusters Slimer bereits im ersten Kinofilm dingfest gemacht haben. Allerdings damals schon nicht ganz ohne Nebenkosten.

Natürlich hat die technische Entwicklung auch bei den Ghostbusters ihre Spuren hinterlassen, deshalb wurde Ihr Waffenarsenal beachtlich verbessert: Neben dem Sprengstrahl, ein konzentrierter Strom aus Protonen, gibt es außerdem noch diverse andere nützliche Waffen. Boson-Pfeile sind depolarisierte Ausbrüche von sehr flüchtigen Boson-Partikel. Sehr wirkungsvoll, aber auch sehr gefährlich. Explodiert Ihr Protonenpack durch übermäßige Verwendung der Pfeile, könnte die Umgebung im Umkreis von fünf Quadratkilometern vaporisiert werden. Allein die Kosten für die Reparaturen zu vermeiden, sollte Ihnen Ansporn genug sein. Wenn Sie während Ihrer Missionen auf schwarzen Schleim stoßen, dann hat die Person, die von diesem Schleim überzogen ist, ein Problem. Dieser Schleim hat nämlich die Eigenschaft, Menschen von Geistern besessen zu machen. Wie gut, dass es hierfür den guten alten Schleimsprenger gibt. Explosiver geht es bei der Benutzung der Schleimmine zu. Eine voll aufgeladene Schleimmine ist nichts für schwache Nerven und bedeutet für die Umgebung nur Nachteile. Also besser mit Bedacht einsetzen. Sollten Sie von Geistern oder Nebelschwärmen angegriffen werden, ist der Schockschlag eine hervorragende Waffe. Leider ist die Reichweite sehr begrenzt und auch die Zielgenauigkeit lässt mit wachsender Entfernung extrem nach. Für Nachkämpfe allerdings ist der Schockschlag sehr zu empfehlen. Sollten Ihnen einige Geister zu zappelig erscheinen, ist der Stasisstrahl Ihre erste Wahl. Nur sie schafft es, Geister in eine Ruhestarre zu setzen. Absolut unverzichtbar für die Arbeit eines Geisterjägers ist allerdings die Sperrfalle. Denn wohin mit dem eingefangenen Geist, wenn nicht in die nächste Mülltonne. Für diesen Zweck wurde die Sperrfalle entwickelt: Geist einfangen, Falle darunter schieben, einsperren, fertig. Aber was macht man, wenn man nicht weiß, wo sich ein Geist befindet? Schließlich ist das Jagen nach Geistern recht eintönig, wenn man nicht weiß, wo sich diese Dinger aufhalten. Diese Arbeit erledigen das PKE-Meter und die PKE-Brille, denn beide orten psychokinetische Energie und weisen Ihnen den richtigen Weg. Die PKE-Brillen müssen Sie sich allerdings erst einmal verdienen. So einfach ist das nämlich nicht.


Grafisch wurde das Spiel recht ordentlich auf die PSP umgesetzt. Aber trotzdem wirkt der Spielfluss zäh und stockend. Aber auch Ghostbusters – The Video Game – hat mit den PSP-Einschränkungen bei der Steuerung zu kämpfen. Der Analog-Pad wird für die Bewegung benötigt. Die Kamerasteuerung hingegen erfolgt durch die Funktionstasten. Dies ist besonders in hektischen Kämpfen mit dem übersinnlichen Gesindel von Nachteil, weil die Justierung der Kamera hierdurch sehr ungenau wird und zum Beispiel das Einfangen von Geistern zum Geduldspiel wird. Dabei schaut Ihnen die Kamera sozusagen über die Schulter, denn auf eine Ego-Perspektive wurde zugunsten der Übersichtlichkeit verzichtet. Aber gerade die Übersichtlichkeit kann in vielen Fällen nicht gewährleistet werden, und so schwenken Sie das eine oder andere Mal die Kamera, um Ihren Gegner wieder zu finden.

Die Sound-Ausgabe hingegen glänzt sogar mit den Original-Stimmen der Schauspieler aus dem Film. Das entschädigt die leicht blechern klingende Tonausgabe aus dem quäkigen PSP-Lautsprecher, aber wer spielt schon ohne Kopfhörer?

Auf einen Multiplayer-Modus wurde leider komplett verzichtet.


Fazit PlayStation Portable

von Burkhard Büttner

Auf einer Konsole wie der PS3 mag diese Spiel optisch und von der Steuerung durchaus gefallen. Aber die PSP-Variante muss mit zu vielen Kompromissen leben. Größtes Manko ist wieder einmal die Steuerung, die das ganze Spielgeschehen behindert. Grafisch ist das Spiel zwar durchaus in Ordnung, aber Wunder sollte man nicht erwarten.


und sonst noch ...
Ghostbusters - Das Videospiel (Facts)
   




Stand: 19.12.2009
Facts
Titel: Ghostbusters - Das Videospiel
Genre: Action
Publisher: Sony Computer Entertainment Deutschland GmbH (SCED)
Release: 06.11.2009 PlayStation Portable
USK: ab 12
Release:
Entwickler: Terminal Reality




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Multiplayer-Modus
Multiplayer: nicht vorhanden



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